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Was bedeutet eigentlich Leben? Vermutlich können wir die Antwort auf diese Frage nur finden, wenn wir uns der Frage nach dem Tod stellen, dem scheinbaren Pendant zum Leben.
So manch einer wird sagen, dass Leben für jeden etwas anderes bedeutet, da unsere Leben individuell verschieden sind. Auch das ist richtig, aber es ist höchstens die halbe Wahrheit.
Wo beginnt Leben, wo hört es auf, kann es überhaupt enden, gibt es eine Grenze des Lebens und wo setzt uns das Leben Grenzen.
Die Frage nach dem Ende des Lebens beantworten heutzutage Mediziner zunehmend unterschiedlich, ist es der Herzstillstand, der sogenannte Hirntod bzw. das Versagen bestimmter Organaktivitäten usw.?
Oder ist das Aufhören bestimmter Lebensfunktionen, das nicht–mehr–in–Erscheinung– treten von Herzschlag, Atmung etc. tatsächlich gleichzusetzen mit einem Ende des Lebens? Müssen die nicht mehr wahrnehmbaren Lebensfunktionen innerhalb unseres materiellen Körpers auf ein absolutes Ende bzw. einen endgültigen Tod hinweisen? Könnte es nicht vielmehr so sein, dass die Kräfte, die unseren sichtbaren Körper am Leben erhalten, selbst eine Art unabhängigen Organismus darstellen, so was wie einen Lebenskräfteleib. Dieser ist möglicherweise der vom Materiellen unabhängige Träger unserer Seele und unseres Geistes, welcher im AT übrigens als der "Odem" bezeichnet wird, den der Schöpfer dem sichtbaren menschlichen Leib "einhauchte". Es wird nicht nur in der christlichen Tradition auf diese Kraft hingewiesen, sondern es gibt in anderen Kulturräumen viele Bezeichnungen für diese allumfassenden, grundlegenden Lebenskräfte. So sind sie im asiatischen Bereich z. B. als Qi (China), Ki (Japan), Prana (Hinduismus, Indien), Baraka (Islam, Arabische Welt) usw. bekannt.
Auch innerhalb der Neuen Wissenschaften gibt es immer mehr seriöse Wissenschaftler, die von der Existenz eben diesen grundlegenden, dem sichtbaren, stofflichen Bereich nicht untergeordneten Lebensenergien ausgehen. Als Beispiele seien hier genannt, z. B. Rupert Sheldrake's morphogenetische Felder, Bruce Lipton (Zell-